League: Halbfinale

Rot Weiß (VF2) – Magnum (VF4)

Rot Weiß Lohausen: Kegler, Strehl, J.Hoffmann, Laurenz Beckmann, T.Haberstock, C.Matusche, J.Haberstock (eingewechselt: Gilvan, Strehl, Salamon, Hück).

Magnum City: Arthur Oesterle (Tor), Florian te Laak, Falco Holborn, Benjamin Tillmann, Alexander Zachries, Milan Dehnen, Marcus Bertram.

Tore: 1:0 T.Haberstock, 1:1 Bertram, 1:2 Dehnen, 1:3 Bertram, 2:3 Gilvan, 2:4 Zachries, 3:4 T.Haberstock, 3:5 Bertram, 3:6 Zachries, 4:6 Strehl.

Halbfinale. Mal in Wittlaer. Wieder Dank Peter Wirth von den Flyers. Dieses Mal unter Flutlicht und auf Schnee. Trotz der nicht einfachen Platzverhältnisse ein absolut halbfinalwürdiges und spannendes Match auf Augenhöhe. Praktisch jeder Ball ist umkämpft, trotzdem gibt es immer wieder schöne und schnelle Spielzüge auf beiden Seite. Rot Weiß kann die 1:0-Führung nicht halten. Halbzeit 1:2. Ganz schnell danach das dritte Magnum-Tor. Rot Weiß läuft jetzt dem Rückstand hinter, schafft den Anschluss zum 2:3. Wieder der Rückschlag für Rot Weiß zum 2:4 und wieder der Anschluss zum 3:4. Aber Magnum bleibt einfach effizienter und nutzt die Torchancen besser als Rot Weiß, das fast schon fahrlässig mit den Möglichkeiten umgeht. Endstand 6:4 für Magnum, das nach 2019/Sommer wieder in das Lohausenliga-Finale einzieht. Men of the match: Magnum-Bertram mit 3 Treffern und Magnum-Oesterle im Kasten, auf Seite von Rot Weiß die Haberstocks, Jörg Hofmann und Gilvan.

Das Spiel wurde verlegt vom urspr. geplanten Samstag, 3. Dezember auf Montag, 5. Dezember 20 Uhr.

Spielort: Sportplatz TV Kalkum/Wittlaer.

Schiri: Globes konnte den neu angesetzten Montag-Termin in Wittlaer nicht wahrnehmen.

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Flyers (VF1) – NullNull (VF3)

Tore: 0:1 T.Schmitz | Pause | 1:1 Kuschel, 2:1 Mokrami.

Erstes Halbfinale in der Lohausenliga, beide Mannschaften super besetzt. Null Null mit vielen jungen Spielern, die optisch nicht nur eine (oder 2) erfolgreiche Boyband(s) bilden würden, sondern auch super Fussball spielen, gut von hinten heraus passen und auch die gewisse Härte gegen den Ball und Mann besitzen, die man braucht um ins Finale zu kommen. Null Null wirkt am Anfang wacher und galliger und geht in der zweiten Minute nach einer guten Torwart Parade in Führung durch Tom Schmitz. Der Platz ist tief und nass, kostet viel Kraft zu bespielen. Flyers wacht langsam auf, kämpft und passt sich ins Spiel zurück. In der 13ten Minute überwindet Flyers‘ Puschel Null Nulls Torwart, der ein Bombenspiel macht und unüberwindbar wirkt. Beide Mannschaften kommen immer wieder zu Chancen, jedoch wirken die Flyers von der Spielanlage etwas erfahrener. Das liegt nicht zuletzt an Flyers‘ Sebastian Rickert, der ein sehr gutes Gefühl für den Raum hat in welchem er das Mittelfeld bearbeitet und immer wieder ‚Killer‘ Pässe spielt. Mit sein grau-weiß gefärbten Haaren erinnert er irgendwie an den Film Collateral mit Tom Cruise, der als Auftragskiller arbeitet.
Immer wieder kommen beide Mannschaften zu super Chancen, aber scheitern an den super aufgelegten Torhütern.
In der 26ten Minute der zweiten Halbzeit wird ein Flyers Spieler im Strafraum beim Schussversuch gefoult, der Pfiff ertönt (zugegeben) gefühlt etwas spät, jedoch ist die Entscheidung, dass es ein Strafstoß ist, innerlich sofort gefallen. Der Schiedsrichter hat einfach für 2 Sekunden überlegt, ob man dieses Foul im Halbfinale geben muss und die Entscheidung war definitiv Ja.
Shayan verwandelt sicher zum 2:1 für Flyers. Die letzten Minuten des Spiels haben es in sich, viel Kampf, Emotion und auch Chancen auf beiden Seiten. Am Ende bringt Flyers das Ergebnis über die Runden und steht im Finale. Beide Mannschaften haben ein super Spiel gemacht und das Spiel hätte auch für Null Null siegreich ausgehen können. Wenn man sich den Kader beider Mannschaften anschaut, dann ist die erfolgreiche Zukunft beider Mannschaften in der Lohausenliga gewiss. Man of the Match: Sebastian Rickert.

Ref. und Bericht: Toni Vidovic (YB).

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Null Null – Young Boys

Halbfinale 2: Zweiter Pool A (Null Null) – Erster Pool C (Young Boys)

Leider war es dem Young Boys-Team nicht möglich, den geplanten und auch alternative Spieltermine im Zeitfenster für das Halbfinale wahrzunehmen. Wer die zuverlässige Organisation der Young Boys kennt, weiß, dass das Team alles versucht hat. Bedauerlicherweise muss das Spiel deshalb am grünen Tisch (agT) gewertet werden. 1:0 für das Null Null-Team, das damit in das Finale einzieht.

Ref.: Erster Pool B (New Globes)

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Abwärts – New Globes

Halbfinale 1: Erster Pool A (Abwärts) – Erster Pool B (New Globes)

Abwärts: Andrees M., Schnelting, Krywalsky, C. Schumacher, Dahmen, T. Feldmann, J. Schumacher (Raffelsieper).

NG: Rath, Nimbs, Wirtz, Steingen-Sosa, Beschomer, Bonn, T. Pütz (S. Pütz).

Tore: 0:1 Bonn (7.), 0:2 Beschomer (16.), 0:3 Beschomer (19.), 0:4 Beschomer (20.), 1:4 Krywalsky (29.), 2:4 Schnelting (31.), 3:4 Schnelting (35.), 3:5 Nimbs (36.), 3:6 Beschomer (47.), 4:6 Krywalsky (51.), 5:6 J. Schumacher (58.), 5:7 Beschomer (59.), 5:1 Theo Pütz (70.).

Kommentar:  Ein Wahnsinns-Spiel bei brutaler Hitze! Manchmal vergisst man, dass es sich bei der Lohausenliga um zwar ambitionierten, aber letztendlich doch „nur“ um Hobbysport handelt. Dass sich 16 Kicker bereiterklären, sich ohne Rücksicht auf eigene, gesundheitliche LongLoLi-Probleme, über physikalische Grenzen hinweg zu morphen, nötigt maximalen Respekt und Bewunderung ab. Manchmal scheint es so, als gäbe es in der Welt nichts Bedeutsameres als den Einzug ins Nordpark-Finale bzw. den Meistertitel – sprich den Super Papagei äh – Bowl! Dieses Phänomen erklärt aber auch den weit über die Düsseldorfer Stadtgrenzen hinaus zementierten Kult-Status der Lohausenliga. Mit dem ehemaligen (Abwärts, 9x) und dem aktuellen Rekordmeister (15x) kreuzten alte Bekannte die Klingen, so dass mit tendenziell eher weniger Überraschungen zu rechnen war. Allerdings kannte das A85-Lager den neuen Globes-Stürmer Beschomer noch nicht, der sich dann mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von vier Minuten vorstellte. Kann man so machen, muss man aber nicht. Das hatte schon den Hauch von Majestätsbeleidigung. Als beim Stande von 4:0 für NG der ungeübte Zuseher von einer Vorentscheidung ausging, sorgten Krywalsky und Schnelting (2x), dafür, dass die Globes nur mit dem minimal möglichsten Vorsprung zum Pausentee schritten. Leider musste das Team von Puschi & Co. in Halbzeit 1 und auch in der Pause soviel Energie für die Reanimierung des eigenen Tores aufwenden, dass die Konzentration nach Wiederanpfiff noch nicht wieder hochgefahren war und so der orangene Linksverteidiger Nimbs übersehen wurde, der mit einem Schlagschuss Marke Hartherz direkt den erneuten Zweitore-Vorsprung herausschoss. Ab da fiel es schwer zu glauben, dass Puschis Mannen das Blatt nochmal wenden können würden, obwohl Spielmacher Bastian Schnelting überragend kämpfte und dirigierte. Aber Teufelskerl Rath im NG-Gehäuse wehrte praktisch alles ab, was die Abwärts-Kanoniere auf seine Kiste donnerten. Und wenn der gute Markus bei einem Geschoß mal nicht schnell genug seine Fäuste  hochbekam, klärte er mit dem Schädel zur Ecke. Zum Glück war immer genug Wasser vorhanden, um derangierte Akteure per Gesichtsdusche wiederzubeleben. Am Ende sollte es nicht reichen, da Beschomer über die größten Kraftreserven und Spritzigkeit verfügte und einmal zu oft gewinnbringend abzog. Und so stehen in dieser turbulenten Saison doch wieder die Globes im Finale, wo sie als absoluter Topfavorit auf ihren 16. (!) Meistertitel gelten müssen.

Man of the Match: Beschomer (NG).

Ref.: Bell/ Fischer (NNC69, Zweiter Pool A).

Fotos vom Spiel Abwärts – New Globes 5:8. Dank an @joucla2012 (Insta) für die tollen Bilder.

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