Saison: 2026/I

Saison 2026/I

New Globes – Null Null

New Globes: Markus Rath (TW), Frederik Walter, Christopher Nimbs, Clemens Bachmann, David Beschorner, Hugo Chamier, Reinhold Simon, Lukas Pütz, Theo Pütz, Andreas Hecker

Null Null: Merlin Monaghan, Tristan Nuckel, Klaus Stöcker, Noah Stenmanns, Linus Krunke, Jan Klug, Konrad Rixgens, Benni Helm, Ante Wenke, Paul Schäfer

Tore: 1:0 4. Hugo Chamier, 1:1 6. Jan Klug, 1:2 8. Linus Krunke, 2:2 37. Frederik Walter, 2:3 40. Jan Klug, 2:4 46. Benni Helm, 2:5 60. Jan Krug, 3:5 63. David Beschorner, 3:6 67. Jan Klug, 3:7 68. Konrad Rixgens, 3:8 69. Konrad Rixgens, 3:9 70. Noah Stenmanns.

Gigantentreffen im Nordpark. Zwei Spitzenteams trafen aufeinander. So ein Spiel zu pfeifen ist eine große Ehre und macht große Freunde. Die Wiese war für das Spitzenspiel leider nicht perfekt präpariert, dafür war das Wetter ideal. Nach dem Anpfiff ging es flott los, kein langes Abwarten und so war die Kugel nach 4 Minuten im Tor von Null Null. Überrascht, aber wenig irritiert, fand die Mannschaft wieder ins Spiel und kombinierte sich schnell ins gegnerische Viertel. Zwei saubere Abschlüsse und es Stand nach 8 Minuten 2:1 für Null Null. So schnell das Spiel gedreht. Es ging weiter auf und ab, wobei Markus im Tor von New Globes so einiges Mal gedankenschnell reagierte und eine höhere Führung von Null Null bis zur Halbzeit mit tollen Paraden vermeiden konnte.

Die zweite Halbzeit startete wieder sehr ereignisreich. Wieder schafften es die New Globes mit einem schnellen Tor (Frederik Walter) den Ausgleich zu erzielen. Das Spiel war wieder offen und es ging hin und her. Die offene Spielweise der New Globes war etwas riskant. Null Null war spielerisch und läuferisch sehr stark und sie kamen immer wieder gefährlich vor das Tor von NG.  Dann eine Szene, die unglaublich war. Eine langegezogene Flanke erreichte Linus Krunke. Was nun folgte, war ein perfekt, ausgeführter Fallrückzieher, der leider nur an den Außenpfosten ging. Großes Stauen und viel Applaus von allen Seiten. Ein Fallrückzieher wie aus dem Lehrbuch oder besser!!! Daraufhin folgt dann der dreifach Schlag. Drei Tore zum 5:2 folgen (2x Klug und 1x Helm). Das Spiel schien entschieden, doch der immer gefährliche, auf Chancen lauernde David Beschorner nutzte die erste gute Möglichkeit und erzielte das 3:5 und er hatte sogar den Anschlusstreffer auf dem Fuß. Alleine auf das Tor laufend, konnte er Markus nicht überwinden. Dann wäre es noch einmal spannend geworden. Doch danach ging fast gar nichts mehr bei den New Globes. Weitere vier Tore vielen in den letzten zehn Minten (1x Klug, 2x Rixgens und 1x Stenmanns). Schließlich ein deutlicher und verdienter Sieg. Die Kräfte bei den New Globes waren am Ende aufgebracht.

Man of the match: Jan Klug (Null Null)

Ref.: Jörg Hoffmann (RWL)

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Bomberos Lintorf – Null Null

BL: Kamal Murad , Amir Aslan, Azad Saido, Ralf Quante, Wolfgang Wiesenhöfer, Michael Wiesenhöfer, Murat Mato (1)

NN: Jan Klug (1), Noah Stenmanns, Ante Wente (1), Daniel Grudzinski, ⁠Tristan Nuckel (2), Konrad Rixgens (2), Tim Hoffer, -Dorian Bakos, Paul Schäffer, Alessio Selalmatzidis, Tom Butzelar (1)

Bericht: Aller Anfang ist schwer: Bomberos Lintorf ’95 sammeln wertvolle Erfahrung gegen den Spitzenreiter
Wichtige Lehren aus einem intensiven Match: Die Bomberos Lintorf ’95 mussten sich dem souveränen Tabellenführer Null Null Classic 1986 aus Düsseldorf mit 1:7 geschlagen geben. Trotz des deutlichen Ergebnisses gegen den Meisterschaftsfavoriten überzeugten die Lintorfer mit großem Kampfgeist, einem historischen Ehrentor und einem emotionalen Comeback auf der idyllischen Sportanlage an der Stadtgrenze.
Perfekte Bedingungen und ein starker Teamgeist
Die Vorzeichen für den Spieltag standen unter keinem guten Stern. Die Wetterprognosen waren äußerst schlecht, schwere Gewitter waren für die Region angesagt. Doch als der Ball auf der Sportanlage Maria in der Drucht – gelegen an der malerischen Stadtgrenze zwischen Duisburg und Ratingen – rollte, präsentierte sich der Platz in einem absolut perfekten Zustand.
Kurzfristig mussten die Lintorfer allerdings einen personellen Rückschlag an der Pfeife hinnehmen: Der eingeplante Unparteiische fiel spontan aus. Doch die Rettung folgte prompt: Ein Jugendfußballer vom hiesigen Lintorfer Fußballverein sprang kurzentschlossen als Schiedsrichter ein. Der Nachwuchsreferee zeigte über die gesamte Spielzeit eine tadellose Leistung und leitete die Partie mit bemerkenswertem Fingerspitzengefühl und absoluter Souveränität.
Insgesamt konnten die Hobbyfußballer des TuS 08 Lintorf aus dem Vollen schöpfen. Ein riesiger Kader von 17 Spielern drängte in die Aufstellung – ein tolles Zeichen für den internen Zusammenhalt, auch wenn in der Lohausenliga im Kleinfeld-Modus (7-gegen-7) naturgemäß viel rotiert werden musste.
Das emotionale Comeback des Tages
Für das absolute Highlight des Tages sorgte eine Personalie abseits des Ergebnisses: Daniel Scheffel feierte sein lang ersehntes Comeback. Eine quälende, 18-monatige Leidenszeit war für den sympathischen Kicker endlich vorbei. Schon bei seinem allerersten Ballkontakt wurde den Zuschauern klar, dass hier eine enorme Verstärkung in die Mannschaft der Bomberos zurückgekehrt ist. Seine Übersicht und Ruhe am Ball machen Mut für die kommenden Aufgaben.
Mutige Lintorfer setzen Nadelstiche gegen den Favoriten
Im Vergleich zum letzten Auftritt zeigten sich die Schwarz-Gelben in der Anfangsphase deutlich aufmerksamer. Der Tabellenführer Null Null Classic 1986 aus Düsseldorf riss das Geschehen zwar sofort an sich und verbuchte höhere Spielanteile, doch die Bomberos wehrten sich mit Mann und Maus. Ein ganz starker Rückhalt war dabei einmal mehr Kamal Murad im Kasten der Lintorfer, der über die gesamten 70 Minuten mit glänzenden Paraden überzeugte.
Offensiv setzten die Lintorfer immer wieder gezielte Nadelstiche. Der agile Azad Saido kam nach einer schönen Kombination zum Abschluss, sein kraftvoller Schuss war jedoch leider etwas zu unplatziert, um den Düsseldorfer Keeper ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.
Mitte der ersten Halbzeit war es dann aber so weit: Die Landeshauptstädter zeigten ihre ganze spielerische Klasse und gingen durch einen wunderschönen Heber mit
Kurz nach dem Rückstand vollzog Lintorf einen kompletten Blockwechsel, um frische Kräfte zu bringen. Und der Plan ging auf: Plötzlich agierten die Bomberos absolut gleichwertig, während die Düsseldorfer der extremen Hitze Tribut zollen mussten. Erst kurz vor dem Pausenpfiff übernahm der Favorit wieder das Kommando und schraubte das Ergebnis auf 0:3 hoch.
Willkommene Abkühlung in der Drucht: Während der Halbzeitpause öffnete der Himmel seine Schleusen. Starkregen prasselte auf die Anlage nieder – die Spieler genossen die Erfrischung nach der drückenden Hitze der ersten 35 Minuten
Der historische Treffer und Alupech beim Aufbäumen
Auch nach dem Seitenwechsel und dem erfrischenden Starkregen blieb das Spiel intensiv. Während den Lintorfern in einigen Szenen noch die Feinabstimmung in der neuen Liga fehlte, nutzte der Spitzenreiter seine Chancen eiskalt und legte mit zwei weiteren Treffern zum 0:5 nach.
Dann aber schlug die große Stunde von Murad Mato. Der Lintorfer Mittelstürmer war zuvor einige Spiele ohne eigenen Torerfolg geblieben und bewies nun seinen echten Knipser-Instinkt. Nach einem genialen und präzisen Pass von Sultan Aslan stand Mato goldrichtig und netzte eiskalt ein. Die Belohnung: Das 1:5 – und gleichzeitig das allererste Gegentor überhaupt, das die Defensive von Null Null Classic 1986 in dieser Ligasaison zulassen musste!
Mit dem umjubelten Treffer im Rücken witterten die Bomberos plötzlich Morgenluft und die beste Phase der Lintorfer brach an. Nur wenige Augenblicke nach dem Ehrentor stockte den Zuschauern der Atem: Wolfgang Wiesenhöfer fasste sich aus der Distanz ein Herz und feuerte einen fulminanten Weitschuss ab. Der Ball flog wie an der Schnur gezogen aufs Düsseldorfer Tor, klatschte jedoch mit lautem Knall an das Lattenkreuz – Zentimeter fehlten hier zum Doppelschlag!
Das Team warf nun alles nach vorne und erspielte sich weitere gute Gelegenheiten, die jedoch ungenutzt blieben. Die abgeklärten Düsseldorfer nutzten die Räume in der absoluten Schlussphase eiskalt aus und stellten den 1:7-Endstand her, der am Ende das enge Match in dieser Phase nicht ganz widerspiegelt.
Der Traum vom Halbfinale lebt weiter Trotz der Niederlage gegen den Ligaprimus herrschte nach dem Abpfiff eine wunderbare, sportlich-faire Atmosphäre. Nach der freundlichen Verabschiedung auf dem Platz ließen beide Mannschaften den Abend gemeinsam auf der herrlichen Sportanlage der Caritas ausklingen. Die Gäste aus Düsseldorf zeigten sich von der Spielstätte und der Lintorfer Gastfreundschaft äußert begeistert und verweilten noch lange in der Drucht – ein tolles Kompliment für den gesamten Verein.
Manager Michael Wiesenhöfer richtete den Blick direkt wieder optimistisch nach vorne und betonte das Potenzial der Truppe: „Zwei Niederlagen zum Auftakt hören sich im ersten Moment natürlich hart an. Aber wir glauben fest an unsere individuelle Stärke. Der Lernprozess in der Lohausenliga läuft. Wir brauchen jetzt den ersten Zweier, damit der Traum vom Halbfinale weiterleben kann – und das packen wir an!“
Die kommenden spielfreien Wochen kommen für die Schwarz-Gelben genau richtig. Die Bomberos Lintorf ’95 werden die Zeit nutzen, um im Training intensiv an den Abläufen zu feilen. Mit dem gezeigten Teamgeist, den gefährlichen Offensivaktionen und den Rückkehrern an Bord ist der erste Saisonsieg nur noch eine Frage der Zeit.

Bericht: Michael Wiesenhöfer (Bomberos)

Schiri: NG nicht erschienen, d.h. Abzug von einem Punkt.

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