League: Vorrunde

Globes – Rot Weiß

New Globes: Markus Rath (TW), Christopher Nimbs, Clemens Bachmann, Jakob Pütz, Theo Pütz, Lukas Pütz, Emil Bonn, Carlos Steingen-Sosa, Frederick Walter, Thomas Wolf (TW ab 21.Min)

RWL: Udo Kegler (TW), Laurin Hoffmann, Philipp Strehl, Laurenz Beckmann, Max Marliani, Mick Becker, David Cecina, Benny Hück, Benny Ockler, Timon Turban, Michael Beckmann, Kevin Schweder, Steffen Salamon

Tore: 1:0 Eigentor (8.), 1:1 D. Cecina (21.), 1:2 L.Hoffmann (46.), 1:3 B. Hück (51.), 2:3 Bachmann (59.)

Bericht: Alle Zutaten für ein tolles Spiel waren vorhanden.

Gute Laune, tolles Fußballwetter, gemähter Rasen, beide Teams pünktlich und mit einer Vielzahl an guten Kickern angereist.

Die Ausrichtung war klar – Der Rekordmeister versuchte sich mit seinen strukturiert vorgetragenen Angriffen rund um den Ballverteiler Steingen-Sosa den Gegner zurecht zu legen um dann über die schnelle Pütz-Connection zum Abschluss zu kommen. In Kombination mit den Nimbs-Hammern aus der zweiten / dritten Reihe eine gute Mischung.

RWL versuchte dies mit einer geschlossenen Abwehrleistung und einem wieder mal glänzend aufgelegten Udo Kegler zu verteidigen. So war es ein verunglückter Klärungsversuch der RWL Abwehr, der im eigenen Tor landete (8.).

Die nadelstichartigen Angriffe über Cecina ließen die Globes aber nicht zu weit aufrücken und so langsam, Minute für Minute, nährte sich RWL dem Globes-Gehäuse immer mehr an. So war es mal wieder Cecina, der mit einem Geschoss aus der zweiten Reihe am glänzend reagierenden Keeper der Globes scheiterte (20.). Sehr stark gehalten!

Eine Minute später klingelte es dann aber doch zum 1:1 (21.). Beim Versuch den Ball zu halten verletzte sich der Globes Keeper unglücklich, als er im Rasen hängen blieb. Gute Besserung an dieser Stelle lieber Markus! Nach dieser kurzen Verletzungspause funktionierte man Thomas Wolf zum Ersatzkeeper um. Diese kurze Umorientierung versuchten die Lohausener Kicker für sich zu nutzen und so klatschte der nächste Abschluss von Cecina an den Pfosten (23.).

Das war der Wachmacher für die Globes, die die Spielkontrolle so langsam wieder übernahmen.

Nimbs, der unermüdliche Antreiber, scheiterte aber immer wieder an Kegler oder einem Lohausener Bein und so dauerte es bis zur 32. Minute, in dem ein erneuter Klärungsversuch der RWL Hintermannschaft am zu hohen Arm landete. 9 Meter! – klare Sache – der VAR musste nicht eingreifen. Nimbs jagte den fälligen Strafstoß allerdings ein Stockwerk zu hoch in den Nordpark und so blieb es zur Pause beim 1:1.

Zu Beginn der zweiten Hälfte neutralisierten sich beide Teams und so dauerte es bis zur 46. Minute ehe ein RWL Angriff im Globes Tor zappelte – 1:2. Daraufhin ging den Globes der Faden ein wenig verloren und so war es kurz darauf erneut Cecina, dessen Ball zum 1:3 (51.) einschlug. In den Folgeminuten hätten die Lohausener den Sack zu machen müssen. So landeten die guten Abschlüsse (54. / 55. und 57.) aber entweder neben dem Tor oder bei Wolf. Ein letztes Aufbäumen der Globes folgte aber dann doch noch und ließ die Lohausener in der Schlussphase zittern. Ein von Bachmann per Hacke (so wurde es glaubhaft versichert) landete zum Anschluss (59.) im RWL Kasten – 2:3. Doch die RWL Abwehr hielt bis zum Schluss!

Ein größtenteils faires und gut zu leitendes Spiel endete mit 3:2 für die Kicker um Michael Beckmanns RWL. Wenn man jetzt noch die Flausen aus Cecinas Kopf bekommt, dann entwickelt sich hier etwas Größeres. Spielerisch wirkten die Kicker der Globes überlegen, konnten aber zu wenig Torgefahr entwickeln. RWL hingegen konnte mit einer guten Abwehrleistung und kämpferischem Einsatz einen glücklichen, aber nicht ganz unverdienten Sieg einfahren.

MotM: Gar nicht so einfach. Auf Seiten der Globes war Nimbs (trotz verschossenem 9 Meter) ein unfassbarer und fairer Antreiber, den jedes Team gerne in den eigenen Reihen hätte. Seitens RWL muss die starke Torwartleistung natürlich gewürdigt werden! Dazu Cecina, der an allen Toren beteiligt war.

Ref.: Sebi und Felix Stemmer

Bilder:

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Null Null – Flyers

Spiel wurde im gegenseitigen Einvernehmen der Teams verlegt. Neuer Termin folgt.

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Ackerfreunde – Rot Weiß

Ackerfreunde: Simon Akkanen (TW), Tim Weißmann, Daniel Leibold, Mick Früh, Sebastian Stemmer, Stefan Schlenkhoff, Toni Vidovic (eingewechselt: Frank Steiner, Markus Endres, Sven Wauschkuhn)

RWL: Udo Kegler, Philipp Strehl, Jörg Hoffmann, Kevin Schweder, David Cecina, Martin Gilvan, Clemens Matusche (eingewechselt: Timon Turban, Benny Hück, Bank: Mi.Beckmann)

Tore: 1:0 M. Früh (9.), 2:0 Vidovic (18.), 2:1 C. Matusche (23.), 2:2 Gilvan (24.), 2:3 Gilvan (35.), 3:3 Stemmer (48.), 4:3 Stemmer (50.), 4:4 C. Matusche (69.)

Bericht: Nach einem umkämpften 3:3 in der Vorsaison, war dem erfahrenen Lohausenliga-Zuschauer klar, dass es ein spannendes Spiel werden würde. Beide Teams traten in sehr guter Besetzung an und so begann ein munteres Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Nach 9 Minuten zappelte der Ball zum ersten Mal im Netz. Toni Vidovic – von Transfermarkt.de als bester Sommertransfer der Lohausenliga eingestuft – erobert den Ball in der eigenen Hälfte der Ackerfreunde, treibt den Ball nach vorne und spielt einen Traumpass auf Mick Früh, der allein vor Torwart Kegler einnetzt. Die Ackerfreunde waren in den Folgeminuten das bessere Team und vergaben einige Großchancen. In der 18. Minute war es dann Vidovic selbst, nach toller Ablage von Sebastian Stemmer, der auf 2:0 erhöhte. Doch wer dachte, dass es jetzt eine klare Angelegenheit werden würde, sah sich getäuscht. Die Ackerfreunde verloren an Struktur im Spiel, und RWL nutzte dies eiskalt aus. Zwei blitzschnelle Konter nach Ballverlusten vollendeten Matusche (23. Minute), der große, aber agile Stürmer von RWL, und der überall präsente Gilvan (24. Minute). Ein Doppelschlag innerhalb von einer Minute! Kurz vor der Halbzeit kam RWL erneut gefährlich vors Tor, nachdem der dritte Abpraller wieder bei Gilvan landet. Er springt hoch und schießt aus der Luft artistisch in den kurzen Winkel zum 2:3 mit dem Pausenpfiff. Ein Traumtor, für die nicht viele Spieler in der Liga die individuelle Klasse besitzen. Nach der Pause fanden die Ackerfreunde zur alten Struktur im Spiel zurück. In der 48. Minute setzt sich Mick Früh nach toller Körpertäuschung rechts außen durch und spielt den Ball flach in die Mitte, Stemmer schiebt zum Ausgleich ein. Das Tor in der 49. Minute ist noch schöner rausgespielt: Stefan Schlenkhoff schlägt eine traumhafte Flanke aus dem rechten Halbfeld auf den zweiten Pfosten, Toni Vidovic legt per Flugkopfball quer auf Stemmer, der in Stürmermanier genau richtig für die 4:3 Führung steht. In den folgenden 20 Minuten versuchte RWL alles um den Ausgleich zu erzielen, kommt aber selten zu klaren Torchancen. Die Ackerfreunde haben immer wieder gute Kontersituationen, die aber spätestens im schlechten Abschluss enden. So kam es eine Minute vor Schluss wie es kommen musste: Ein ungefährlicher, hoher Ball, der durch eine starke Windböe komplett seine Richtung ändert, kann von den Ackerfreunden nicht geklärt werden. Ein Lohausener spielt den Ball perfekt zwischen zwei Verteidiger auf Matusche, der sich den Ball nur vorlegt, Torwart Akkanen, der sonst ein super Spiel machte, springt unglücklich über den Ball, der ohne weiteren Kontakt ins Tor kullert. Hätten wir den Treffer auf Video wäre er sicherlich ein Kandidat fürs Kacktor des Monats bei #ZwWdF. Basierend auf den Torchancen und Expected Goals sicherlich ein schmeichelhaftes Unentschieden für RWL, die aber jeden Fehler der Ackerfreunde gnadenlos ausnutzten und bis zum Schlusspfiff alles gaben. Die Ackerfreunde müssen sich hauptsächlich ihren Chancenwucher vorwerfen, bei einer sonst ebenfalls sehr guten Leistung. Insgesamt hohes Lohausenliganiveau in einem spannenden Spiel.

MoMs: Wie im Spielbericht auffällt, waren Gilvan und Matusche sehr stark auf Seiten von RWL, während Vidovic auf Seiten der Ackerfreunde mit drei Torbeteiligungen glänzte.

Schiri: Leider fand das Spiel ohne den angesetzten Schiri von Null Null statt (=> Punktabzug). Zwei strittigen Szenen (diskutiertes Handspiel vorm 2:2 für RWL und strittig, ob bei einem Foul von RWL nicht anstatt eines Freistoßes, ein Strafstoß angebrachter gewesen wäre) zeigen wie wichtig ein neutraler Schiri selbst in einem sehr fairen Spiel ist.

Bericht: Sven Wauschkuhn (AfU)

Und hier noch ein paar Bilder:

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